Employer Branding: Die Macht der Corporate Influencer 

Aufmerksamkeit steigern, zu Zeiten in denen jeder online von Informationen überflutet wird? Gar nicht mal so einfach. Um als Unternehmen als guter Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen und aus der Masse herauszustechen, müssen altbekannte Methoden neu an die Gegebenheiten des Web 2.0 angepasst werden! Seit zwei Jahren ist der HR-Trend ,Corporate Influencer’ in aller Munde. Jetzt denken Sie wahrscheinlich an die herkömmlichen Influencer auf Social Media – doch Corporate Influencer sind – wie der Name schon andeutet, unternehmenseigene Botschafter, die unter anderem zur Stärkung der Arbeitgebermarke dienen können. Vor allem größere Unternehmen wie OTTO, Siemens, Microsoft oder die Telekom nutzen eigene Mitarbeiter als Sprachrohr für verschiedenste Bereiche. Besonders sinnvoll können Unternehmensbotschafter aber für das digitale Employer Branding und Recruiting von Fachkräften sein. Deshalb gehen wir in diesem Beitrag hauptsächlich auf die Funktion der Corporate Influencer in sozialen Medien ein.

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Coronavirus: Ausbildungsmarketing muss digital werden!

Um potentielle Azubis für eine Ausbildung zu begeistern, nutzen viele Unternehmen die Möglichkeit auf Jobmessen oder in Schulen auf sich aufmerksam zu machen. Doch in Zeiten von Corona und auch danach, wird wohl erstmal alles anders sein. Deshalb müssen neue Lösungen für das Ausbildungsmarketing her. Das Anwerben von Auszubildenden ist generell schon nicht einfach. Daher empfiehlt es sich, digitale Methoden auszuprobieren, um den Nachwuchs gezielt zu erreichen!

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Personalmarketing Mix – Product, Place, Price, Promotion im HR-Bereich

Personalmarketing 4.0: Employer Branding über Social Media wird wichtiger und wichtiger. Einige Unternehmen haben bereits eine HR-Marketing Abteilung, was zeigt, dass die Grenzen von Marketing und Human Resources kaum noch trennbar sind. So kann beispielsweise auch der altbekannte Marketing-Mix auf den Bereich Personal übertragen werden. Die vier Ps – Product, Place, Price und Promotion – lassen sich wie folgt auf das Personalmarketing anwenden:

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4 Tipps für Ihr Ausbildungsmarketing – Als Arbeitgeber bei der Generation Z überzeugen

Einen Beitrag über Young Professionals haben wir bereits für Sie geschrieben. In diesem Artikel geht es speziell um Tipps für das Ausbildungsmarketing und wie Sie es als Arbeitgeber schaffen, junge potentielle Auszubildende – insbesondere die Generation Z – von sich zu überzeugen. 

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Zukunftsvision HR 2020 – Ein Interview mit Sascha Jecht

StaffConcept’s Geschäftsführer und Mitgründer Sascha Jecht hat uns Rede und Antwort gestanden und spricht in diesem Interview über die HR und Recruiting Trends 2020. Er verrät außerdem, in welchen Bereichen Unternehmen Nachholbedarf haben und spricht über das Potential von Social Recruiting.

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Social Recruiting – nur ein Trend oder doch zukunftsweisend?

Einen ausführlichen, einführenden Artikel in das Thema Social Recruiting haben wir hier bereits geschrieben. In diesem Blogbeitrag soll es nun darum gehen, ob Social Recruiting nur ein weiterer Trend ist, oder für Unternehmen doch Zukunftspotential hat. Experten, die aus diesem Gebiet kommen, können sich die Frage vermutlich selbst beantworten. Anderen sagt dieser Begriff vielleicht noch nicht viel, weshalb wir noch einmal kurz genauer auf den Begriff eingehen und die Vorteile darstellen.

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Die Grenzen zwischen Marketing, PR und HR verschwimmen – Anforderungen an Personaler steigen

Im Zuge der Digitalisierung gibt es viele Veränderungen, die sowohl unser Privatleben, als auch die berufliche Ebene betreffen. Insbesondere das Web 2.0 und primär die Nutzung von sozialen Medien, führt zu einer Verschmelzung verschiedener Bereiche. Besonders im Bereich der Kommunikation hat sich in den letzten 20 Jahren vieles geändert. Dies hat nicht nur zur Folge, dass einige Bereiche verschmelzen, sondern auch neue Bereiche hinzu kommen. In diesem Blogbeitrag geht es vor allem darum, dass die Anforderungen an Personaler immer mehr steigen, da die Grenzen zwischen Marketing, PR und HR immer mehr verschmelzen. 

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Der erste Eindruck zählt – 5 Tipps, wie Ihr Unternehmen bei Bewerbern punktet



In unserem letzten Blogbeitrag haben wir bereits einige Fehler aufgelistet, die Unternehmen während des Bewerbungsprozesses unterlaufen können. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen fünf Tipps geben, wie Sie als Unternehmen bei Bewerbern einen positiven ersten Eindruck hinterlassen. Dadurch erhöhen Sie die Chance, mehr Bewerbungen auf freie Stellen zu erhalten und somit auch mehr qualifizierte Fachkräfte an Land zu ziehen.

Wie Bewerber ihre Arbeitgeber selbst aussuchen und was sich dadurch geändert hat

Bewerber sind heutzutage in einer besseren Position als früher. Durch den Fachkräftemangel und den daraus resultierenden „War for Talents“, kämpfen die Unternehmen wortwörtlich um die besten Mitarbeiter. Das spielt beliebten Kandidaten in die Karten, denn durch den Arbeitnehmermarkt können sie sich ihren Arbeitgeber selbst aussuchen. Besonders junge Berufseinsteiger suchen hauptsächlich online nach passenden Jobangeboten.

Stellenanzeigen sind ein Weg, wie Bewerber auf Ihr Unternehmen aufmerksam werden. Es gibt natürlich auch Studienabsolventen, die bereits ganz genau wissen, bei welchen Unternehmen sie gern arbeiten möchten. Meistens haben diese Unternehmen eine positive Arbeitgebermarke und weniger Probleme, passende Arbeitskräfte zu finden. Das geht nicht allen Unternehmen so. Bei weniger bekannten Firmen muss zuerst der ausgeschriebene Job stimmen. Wenn eine freie Vakanz die Bewerber interessiert, wird das ausgewählte Unternehmen besonders unter die Lupe genommen. Website, Karriereseite, der Auftritt in sozialen Medien und Bewertungsportale stehen ganz oben auf der Liste. 

Tipp Nr. 1: Kreieren Sie eine starke Arbeitgebermarke!

Spätestens an diesem Punkt, spielt die nach außen getragene Arbeitgebermarke bei jedem Unternehmen eine wichtige Rolle im weiteren Prozess. Ein positives Image füllt demnach nicht nur Geld in die Kassen von beliebten Marken und dem dazugehörigen Unternehmen, sondern bringt auch viele Bewerbungen auf den Tisch der Personalabteilungen. 

Um dies zu erreichen, muss Employer Branding betrieben werden. Dafür ist die Kommunikation, sowohl intern als auch extern, von hoher Bedeutung. Unternehmen müssen sich klar sein, wie sie sich positionieren und von anderen Wettbewerbern abgrenzen wollen. Hierbei empfiehlt es sich, Mitarbeiter mit einzubeziehen und Feedback einzuholen. Dies stärkt das Gemeinschaftsgefühl und prägt die Kommunikationskultur. Im gleichen Zug wird die Corporate Identity gefördert. Ein Leitbild zu entwickeln ist ein Prozess und braucht Zeit. Zu Anfang sollten sich folgende Fragen gestellt werden: Wer sind wir und was wollen wir? 

Damit diese Positionierung auch glaubwürdig ist, sollte sie realistisch sein und der Wahrheit entsprechen. Ansonsten erleben Bewerber beim Einstieg in das Unternehmen eine unerfreuliche Überraschung. Sobald die Erwartungen nicht erfüllt werden, sind diese enttäuscht und die Reputation würde darunter leiden. Es kann sogar zu schlechten Bewertungen für den Arbeitgeber auf Bewertungsplattformen kommen.

Tipp Nr. 2: Kommunizieren Sie die Unternehmenswerte und leben Sie diese!

Um einen Reputationsverlust zu verhindern, sollte ein Unternehmen die Werte stets leben und klar kommunizieren. Demnach sollte das nach außen kommunizierte Leitbild dem Corporate Behaviour nicht widersprechen. 

Bewerber passen sich immer weniger an die Kultur des Unternehmens an. Meistens gucken sie im Vorhinein, ob das Unternehmen von den Werten her zu ihnen passt und suchen sich dieses danach aus. Auch für Unternehmen ist es nur von Vorteil, wenn die Mitarbeiter sich mit der Unternehmenskultur und den gelebten Werten identifizieren können. Das steigert die Zufriedenheit und fördert die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen. Eine geringe Fluktuation ist sowohl wirtschaftlich gesehen, als auch für das Image förderlich. Zudem sind ein positives Arbeitsklima, sowie motivierte und zufriedene Mitarbeiter das Beste, was einem Unternehmen passieren kann. Loyale Mitarbeiter wie diese können nämlich erheblich dazu beitragen, neue Mitarbeiter zu werben, indem sie positiv über das Unternehmen sprechen. Ob als Bewertung auf kununu.de oder im Bekanntenkreis – die Meinung verbreitet sich. 

Tipp Nr. 3: Animieren Sie zufriedene Mitarbeiter zu Bewertungen!

Wenn Sie das Gefühl haben, viele zufriedene Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen zu haben, lohnt es sich auf jeden Fall, sie zu Bewertungen zu animieren. Diese spiegeln den Arbeitsalltag wieder und geben einen authentischen Einblick in das Unternehmen, indem verschiedene Aspekte beleuchtet werden. Auf der Plattform Kununu werden immer mehr Bewertungen von interessierten Kandidaten gelesen. Da viele Menschen bereits beim Kauf eines Produktes Bewertungen auf Amazon durchlesen, ist es umso wahrscheinlicher, dass auch bei der Berufswahl genauer hingesehen wird. Man möchte schließlich keine bösen Überraschungen erleben und informiert sich deshalb sehr genau über den späteren Arbeitgeber. Laut einer 2018 von Bitkom durchgeführten Studie informieren sich 36,6% der potentiellen Bewerber auf dieser Plattform über Ihr Unternehmen. Hier ein paar Gründe, weshalb Sie von Bewertungen auf Kununu profitieren können:

  • Das Unternehmen kann aus allen Bewertungen nur lernen, Missstände aufklären und verbessern.
  • Zudem bekommen potentielle Bewerber einen ersten Eindruck und lesen nicht nur die Bewertungen von ehemaligen, eventuell unzufriedenen Mitarbeitern. Dies könnte nämlich erheblich auf die Entscheidung einwirken, ob ein Kandidat sich beim Unternehmen bewirbt oder nicht.
  • Es sind allerdings nicht nur die Bewertungen allein wichtig. Generell wird ein positiver erster Eindruck geschaffen, wenn das Unternehmen auf Kommentare reagiert und einen Dialog schafft. Ob negativ oder positiv, dies zeigt, dass dem Unternehmen die Meinung der Mitarbeiter wichtig ist und sie gehört werden. Wie Sie auf negative Kommentare reagieren, erfahren Sie hier.

Tipp Nr. 4: Punkten Sie mit Ihrem Online-Auftritt!

Tolle Stellenanzeigen sind nicht alles. Potentielle Bewerber schauen sich Ihren Auftritt in sozialen Netzwerken und Ihre Webseite ganz genau an. Die Performance muss stimmen, um Kandidaten zu überzeugen. Bewerber müssen sich nicht nur mit dem Job, sondern wie bereits erwähnt auch mit dem Unternehmen identifizieren können. Leadership Werte sollten demnach auf der Karriereseite, in sozialen Netzwerken oder auch in Stellenausschreibungen zum Ausdruck gebracht werden.

Apropos Karriereseite, ein besonders wichtiger Punkt. Wenn Sie noch keine Seite haben, auf der Sie Mitarbeiter über freie Stellen informieren, sollten Sie dies schnell nachholen. Mittels einer Karriereseite präsentieren Sie sich bei potentiellen Bewerbern als attraktiver Arbeitgeber. Überzeugen Sie mit ausreichend Informationen über das Unternehmen und dessen Benefits.

Tipp Nr. 5: Authentischer Content vom Arbeitsplatz ist King!

Videos und Fotos des Arbeitsplatzes werden von Bewerbern gern gesehen. So können diese sich ein erstes Bild von der potentiellen neuen Umgebung machen. Es empfiehlt sich beim Arbeitgeberauftritt keine Stockbilder zu verwenden, sondern Fotos von echten Mitarbeitern auf die Karriereseite zu bringen. Dies wirkt authentischer und hat eine emotionalere Wirkung auf den Betrachter. Nichts ist schlimmer, als wenn ein Bewerber auf verschiedenen Unternehmenswebseiten über die selben Bilder stolpert. Zudem ist der Inhalt auf der Website auch wichtig – Floskeln, die jeder verwendet, sind zu nullachtfünfzehn. Nehmen Sie sich Zeit, guten und vor allem für die Bewerber ansprechenden Content mit Mehrwert zu erstellen. Es zahlt sich garantiert aus, wenn Sie sich von anderen Unternehmen abheben! Die Unternehmenswebsite ist Ihre Visitenkarte und hinterlässt einen prägenden Eindruck bei potentiellen Kandidaten. Dementsprechend sollten Sie bei der Erstellung der Inhalte immer die Zielgruppe im Hinterkopf behalten.

Wie Sie Ihre Mitarbeitergewinnung in sozialen Medien und auf Businessnetzwerken steigern können, erzählen wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch. Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen!

So vergraulen Unternehmen potentielle Bewerber bereits vor dem Vorstellungsgespräch



Der Weg eines potentiellen Bewerbers ist meistens lang und die Wahrscheinlichkeit der Fehler, die beim Bewerbungsprozess passieren können, hoch. Für einen reibungslosen Ablauf und eine hohe Anzahl an Bewerbungen, sollten Unternehmen die Fauxpas, die wir Ihnen in diesem Beitrag aufzeigen, vermeiden. So vergraulen Sie Bewerber nicht schon vor dem Vorstellungsgespräch.

Was bei Stellenanzeigen alles schieflaufen kann

In unserem Beispiel wird der potentielle Bewerber Hannes zuerst durch eine Stellenanzeige auf Ihr Unternehmen aufmerksam. Damit der junge Berufseinsteiger nicht direkt auf andere Jobangebote schielt, sollten Sie Folgendes beachten:

  • Eine fehlerfreie Stellenanzeige wird vom Bewerber vorausgesetzt. Sowohl Inhalt als auch Rechtschreibung sollten stimmen.
  • Zu wenig Information über die zukünftige Stelle verhindert, dass das Interesse beim Bewerber geweckt wird.
  • Die Aufgaben sollten klar definiert sein, damit der Bewerber eine realistische Vorstellung von dem Job bekommt und im Nachhinein nicht enttäuscht ist.
  • Keine Benefits aufzulisten ist, als würde ein Unternehmen das Beste vorenthalten. Natürlich locken Informationen wie diese potentielle Bewerber an, denn diese vergleichen ihre Möglichkeiten und suchen sich den besten Arbeitgeber aus.
  • Die Eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht – zu viele Forderungen schrecken die Bewerber ab. Die meisten von ihnen bewerben sich erst gar nicht, wenn sie nicht über alle der geforderten Qualifikationen verfügen. Bestenfalls kategorisieren Sie Anforderungen nach „Must-Have’s“ und „Nice-to-have’s“. Fähigkeiten, die ein Bewerber auf jeden Fall für die ausgeschriebene Stelle haben sollten sind natürlich ein Must-Have. Alle anderen, die „nice to have“, aber nicht zwingend erforderlich sind, fallen unter den zweiten Punkt. Somit fühlen sich mehr Kandidaten motiviert, eine Bewerbung loszuschicken und denken nicht von vornherein, dass sie unterqualifiziert sind.

Wir gehen davon aus, dass Ihre Stellenanzeige überzeugt hat und Hannes über alle Qualifikationen verfügt. Er hat Interesse an der offenen Stelle und informiert sich auf Ihrer Website über seinen möglichen zukünftigen Arbeitgeber.

Wie gut ist Ihr externer Unternehmensauftritt?

Der externe Auftritt gibt dem Bewerber einen Eindruck vom Unternehmen. Sie selbst können diesen Eindruck positiv beeinflussen und sind für die Außendarstellung verantwortlich. Folgende Punkte sollten Ihnen zu denken geben, wenn es Ihr Ziel ist, Mitarbeiter zu gewinnen:

  • ein schlechter Internetauftritt, z.B. keine ansprechende Website, ohne mobile Ansicht
  • keine Karriereseite
  • keine Nutzung von Social Media

Insgesamt wirkt der Unternehmensauftritt nicht zeitgemäß und es ist in dem Fall kaum möglich, junge Menschen von sich zu überzeugen. Auch hier heißt es: der erste Eindruck zählt. So wie Kleider Leute machen und wie wir uns eine Meinung von anderen Menschen bilden, verhält es sich auch mit dem Online-Auftritt. Da immer mehr Menschen im Web nach potentiellen Arbeitgebern suchen, empfiehlt es sich, den Unternehmensauftritt online zu optimieren. Eine ansprechende Website, auf der die Kandidaten sich ausreichend über das Unternehmen informieren können, ist bereits der erste Schritt. Wenn dem Ganzen eine Karriereseite hinzugefügt wird, mit wichtigen Informationen zum Berufsleben, läuft es mit dem Employer Branding schon ganz gut. Der Karriere-Button sollte leicht auffindbar auf der ersten Seite platziert sein. So wird ihr Unternehmen direkt als möglicher Arbeitgeber wahrgenommen.

Nutzen Sie nun noch soziale Netzwerke, um Ihre Inhalte zu publizieren, läuft es noch besser. Im Optimalfall haben Sie bereits eine Strategie, wie Sie Ihr Unternehmen authentisch nach außen präsentieren. Mitarbeiter vorstellen, Events begleiten, Einblicke aus dem Arbeitsalltag und den Büros zeigen. Diese Impressionen machen es für den potentiellen Arbeitnehmer möglich, sich mit Ihrem Unternehmen zu identifizieren. Potentielle Bewerber informieren sich allerdings auch auf Bewertungsplattformen über Ihr Unternehmen.

Umgang mit Bewertungen auf Kununu und anderen Job Bewertungsplattformen

Bei negativen Bewertungen auf kununu.de sollte man nicht direkt in Panik verfallen. Meistens können Unternehmen von der geäußerten Kritik nur profitieren. Es ist natürlich ärgerlich, wenn diese online für jeden sichtbar ist. Dennoch ist es möglich, aus der Sache herauszukommen, indem professionell gehandelt wird. Vorsichtig formulierte Antworten, eine sachliche Sprache und gegebenenfalls Begründungen sind dabei zu empfehlen. Eine unangemessene Sprache und zu viele Rechtfertigungen wirken jedoch weniger professionell und eher abschreckend für potentielle Bewerber.

Die ersten Hürden hat Ihr Unternehmen bestanden. Sowohl die Stellenanzeige, als auch der Unternehmensauftritt und die Bewertungen bei Kununu haben Hannes einen positiven ersten Eindruck vom Unternehmen vermittelt. Er entscheidet sich für eine Bewerbung. Jedoch gibt es auch im weiteren Bewerbungsprozess einige Probleme, die auftreten können.

Fehlerfallen: Vom Bewerbungsformular bis zur Bewerbungsdauer

Dass komplizierte Bewerbungsformulare eine lange Bearbeitungsdauer haben und dies viele Nerven kostet, versteht sich von selbst. Kurz, knackig und unkompliziert wird daher von jungen Bewerbern bevorzugt. Mittlerweile besteht häufig die Möglichkeit, sich über das eigene XING oder LinkedIn Profil zu bewerben. Kurze Formulare, ohne Anschreiben, bei denen nur der Lebenslauf hochgeladen werden muss, sind auch immer gängiger und verhindern ein umständliches Bewerbungsverfahren.

Nachdem Hannes sich beworben hat, heißt es jetzt nur noch: abwarten. Aber hoffentlich nicht allzu lange!

  • Lange Antwortzeiten können Unternehmen sich in einer schnelllebigen Zeit wie heute nicht leisten. Oft liegt es auch an zu langen Entscheidungswegen und den Entscheidern selbst, die lange brauchen. Doch wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!
  • Die Bewerber werden mehrere Bewerbungen rausgeschickt haben. Wenn Sie Pech haben, waren andere Unternehmen schneller mit der Antwort und haben einen neuen Mitarbeiter dazu gewonnen. In Zeiten der Digitalisierung wird alles schneller, und somit ist die Erwartungshaltung bei den jungen Leuten an die Antwortzeit hoch!
  • Eine erste Mail mit der Bestätigung der Bewerbung ins System und transparenten Informationen über den weiteren Verlauf sind wichtig! Nach 1-2 Wochen sollten weitere Infos zur Verfügung gestellt werden, damit der Kandidat nicht zu lange wartet. Auch, wenn ein Bewerber nicht angenommen wird, muss dies professionell kommuniziert werden. Schlechte Kommunikation und ein unsympathisches Auftreten sollten generell im gesamten Prozess vermieden werden. Andernfalls könnte der Bewerber schlecht über seine Erfahrungen im Bewerbungsprozess sprechen, oder fällt für eine andere Stelle, die zu einem späteren Zeitpunkt ausgeschrieben wird, raus.

Ihr Unternehmen ist fehlerfrei?

Ihr Unternehmen macht keinen dieser Fehler? Herzlichen Glückwunsch!

Dann stehen die Chancen gut, dass Hannes bis zum Vorstellungsgespräch den Wunsch hat, bei Ihnen zu arbeiten. Ob er auch zum Unternehmen passt und sie den Kandidaten bald Ihren neuen Mitarbeiter nennen können, entscheidet das Vorstellungsgespräch.

Generell beeinflusst der gesamte Verlauf des Bewerbungsprozesses die spätere Entscheidung des Kandidaten für oder gegen das Unternehmen. Dies sollten Personaler immer im Hinterkopf haben.

Sie würden gerne wissen, wie Sie noch mehr Bewerber erreichen können? Wir beraten Sie gern zum Thema Social Recruiting.

 

Was Unternehmen über Young Professionals wissen sollten



Young Professionals – junge Berufstätige im Alter von 18 bis 30 Jahren, sind mit neuen Technologien aufgewachsen, haben eine andere Art und Weise, Dinge anzugehen und tragen somit beträchtlich dazu bei, dass Unternehmen für die Zukunft gewappnet sind.

Motivierte Mitarbeiter sind maßgebend für den Erfolg eines Unternehmens. Doch was tut man, wenn die Bewerbungen auf offene Stellen ausbleiben und gutes Personal kaum zu finden ist? Immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen stehen vor dieser Herausforderung. Young Professionals zu finden, ist gar nicht mal so einfach. Viele der 1,2 Millionen offenen Stellen, die täglich online sind, werden nicht zeitnah besetzt. Aus diesem Grund arbeiten immer mehr Unternehmen an ihrer Arbeitgebermarke und buhlen um die Gunst der Berufseinsteiger.

Traumjob vs. Realität

Auch, wenn der Arbeitgebermarkt zum Arbeitnehmermarkt gewechselt hat, sitzen die Unternehmen immer noch am längeren Hebel. Diese brauchen meist Fachkräfte, die anpacken können, doch das reicht für viele Young Professionals nicht aus. Die Erwartungshaltung bei ihnen ist hoch: sie suchen Jobs mit Perspektiven, einem dynamischen Arbeitsalltag und vor allem einer Work-Life-Balance. Für viele von ihnen muss die Arbeit erfüllend sein, was nur wenige der Unternehmen gewährleisten können. Zwischen Traumjob und Realität kommt beim Eintritt in die Arbeitswelt dann für viele der Schock. Berufseinsteiger haben häufig ein falsches Bild der Praxis. Dies kann von Verantwortlichen der Personalabteilung präventiv verhindert werden, wenn Stellenangebote klar und realistisch beschrieben werden. In dem Fall kann durch eine eindeutige Kommunikation von vornherein die Zufriedenheit von beiden Parteien erhöht werden.

Stellenanzeige früher vs. Stellenanzeige heute

Früher wurden Stellenanzeigen ausschließlich über klassische Printmedien publiziert, heutzutage reicht dies nicht mehr aus. Im lokalen Bereich sind klassische Printanzeigen noch möglich, möchte man aber darüber hinaus Menschen erreichen und vor allem die Nachwuchskräfte, sieht das schon anders aus. Immer mehr Kommunikation verlagert sich in die sozialen Netzwerke. Aus diesem Grund sollten Personaler wenn es um das Personalmarketing geht, Social Media Recruiting nicht unterschätzen. Bewerber werden bei dieser Methode von Personalabteilungen im Social Web gesucht, oder sogar direkt angesprochen. Dies geschieht mittels ausgespielter Stellenanzeigen (Programmatic Job Advertising), oder über das sogenannte Active Sourcing, der aktiven Suche nach Kandidaten über Businessnetzwerke.

Businessnetzwerke zum Rekrutieren nutzen

In der DACH Region hat XING momentan 15 Millionen Nutzer und liegt circa gleichauf mit LinkedIn – 13 Millionen Nutzer allein in Deutschland. Weltweit hat LinkedIn mit 610 Millionen Nutzern die Nase vorn und bietet das Potential, viele passende Kandidaten zu finden. Da diese häufig ihren kompletten Lebenslauf auf dem Silbertablett servieren, ist es möglich, potentielle Bewerber über Netzwerke wie diese ausfindig zu machen. Zum Beispiel nutzen viele Berufseinsteiger diese Netzwerke bereits während des Studiums, um sich ein Netzwerk aufzubauen. Über den virtuellen Lebenslauf können Kontakte sehen, welche berufliche Erfahrung die Mitglieder bereits gesammelt haben und über welche Kenntnisse die jungen Leute verfügen. Somit lässt sich die Beschaffung des Personals aktiv steuern. Sind Unternehmen schlau, werben sie die Studierenden nach einem Praktikum für einen Job als Werkstudent und übernehmen diesen dann nach dem Studium. Eine Win-Win Situation für beide Parteien.

Doch nicht nur Businessnetzwerke sind geeignet für die Kandidatenansprache. Da sich die Generation der Young Professionals besonders viel auf sozialen Plattformen aufhält, macht es Sinn, sich auch diese Netzwerke genauer anzuschauen.

Soziale Netzwerke – warum Facebook, Instagram & Co. Ideal zur Ansprache der Young Professionals sind

Die steigenden Nutzerzahlen der herkömmlichen sozialen Netzwerke sprechen für sich: beispielsweise hat Facebook laut Brandwatch über 2,3 Milliarden Nutzer und Instagram 1 Milliarde Nutzer. Täglich sind auf Facebook und Instagram 28 Millionen Menschen in Deutschland aktiv und die durchschnittliche online Nutzungsdauer beträgt weltweit circa 6,5 Stunden. Soziale Netzwerke sind daher besonders prädestiniert für die Kandidatenansprache. Doch eine Hürde, die es zu überwinden gilt, ist die folgende: in sozialen Netzwerken sind die meisten Nutzer aus privaten Gründen angemeldet, weshalb die Herausforderung für Personaler darin besteht, dennoch Interesse für ein Jobangebot zu wecken. Aus diesem Grund ist eine adäquate Ansprache auf dem passenden Kanal bei der Kontaktaufnahme maßgebend für einen erfolgreichen Verlauf.

Sie müssen nicht alle sozialen Netzwerken bedienen, nur die richtigen mit der passenden Strategie!

Je nach Unternehmen, der Vakanz und der Zielgruppe, sollten Sie sich klar sein, auf welchen Kanälen die Ansprache am sinnvollsten ist. Sie müssen nicht auf allen sozialen Netzwerken aktiv sein, das wäre viel zu zeitintensiv und demnach zu kostspielig. Investieren Sie lieber in einen Auftritt auf den relevanten Social Media Kanälen, um Ihre Zielgruppe anzusprechen. Meist ist auch eine Kombination von verschiedenen Medien sinnvoll, um ideale Kandidaten zu finden. Dies ist natürlich je nach Branche und den ausgeschriebenen Stellen unterschiedlich. Allgemein ist es für die Ansprache wichtig, das Nutzerverhalten der anvisierten Zielgruppe zu kennen und vorrangig die entsprechenden Kanäle zu nutzen. Es lohnt sich also, immer auf dem neusten Stand der Dinge zu bleiben und neue Plattformen im Auge zu behalten. Ein neuer Kanal ist beispielsweise WhatsApp Business, dieser könnte in den kommenden Jahren an Zuwachs und Bedeutung gewinnen.

Was die Strategie angeht, sollten mittelständische Unternehmen ihre Alleinstellungsmerkmale und Werte sowohl auf ihrer Karriereseite, als auch beim Social Media Auftritt hervorheben. Um bei potentiellen Bewerbern zu punkten und diese zu überzeugen, ist gutes Storytelling notwendig. Dies sollte jedoch so authentisch wie möglich sein – am besten sogar mit echten Bildern oder Videos der Mitarbeiter und Arbeitsräume. Das macht Ihr Unternehmen nahbar und gibt Berufseinsteigern einen ersten authentischen Einblick in den Arbeitsalltag.

Falls Sie Young Professionals mittels Active Sourcing oder über Social Media Kanäle gezielt erreichen wollen, sprechen Sie uns gerne an!