Active Sourcing und Social Recruiting Trends aus 2019 – Was Unternehmen 2020 besser machen können 

Die Universität Bamberg hat in Zusammenarbeit mit dem Centre of Human Resources Information Systems und Monster eine empirische Unternehmensstudie zu den Recruiting Trends 2019 durchgeführt. Befragt wurden die Top-1000-Unternehmen und Top-300-IT-Unternehmen zu der Bewerbungspraxis. Insgesamt gaben über 3.300 Kandidaten Auskunft in der Studie. Wir haben die wichtigsten Erkenntnisse aus unserer Sicht für Sie zusammengetragen und empfehlen Ihnen, wie Sie es 2020 besser machen können.

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Zukunftsvision HR 2020 – Ein Interview mit Sascha Jecht

StaffConcept’s Geschäftsführer und Mitgründer Sascha Jecht hat uns Rede und Antwort gestanden und spricht in diesem Interview über die HR und Recruiting Trends 2020. Er verrät außerdem, in welchen Bereichen Unternehmen Nachholbedarf haben und spricht über das Potential von Social Recruiting.

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Was Unternehmen über Young Professionals wissen sollten



Young Professionals – junge Berufstätige im Alter von 18 bis 30 Jahren, sind mit neuen Technologien aufgewachsen, haben eine andere Art und Weise, Dinge anzugehen und tragen somit beträchtlich dazu bei, dass Unternehmen für die Zukunft gewappnet sind.

Motivierte Mitarbeiter sind maßgebend für den Erfolg eines Unternehmens. Doch was tut man, wenn die Bewerbungen auf offene Stellen ausbleiben und gutes Personal kaum zu finden ist? Immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen stehen vor dieser Herausforderung. Young Professionals zu finden, ist gar nicht mal so einfach. Viele der 1,2 Millionen offenen Stellen, die täglich online sind, werden nicht zeitnah besetzt. Aus diesem Grund arbeiten immer mehr Unternehmen an ihrer Arbeitgebermarke und buhlen um die Gunst der Berufseinsteiger.

Traumjob vs. Realität

Auch, wenn der Arbeitgebermarkt zum Arbeitnehmermarkt gewechselt hat, sitzen die Unternehmen immer noch am längeren Hebel. Diese brauchen meist Fachkräfte, die anpacken können, doch das reicht für viele Young Professionals nicht aus. Die Erwartungshaltung bei ihnen ist hoch: sie suchen Jobs mit Perspektiven, einem dynamischen Arbeitsalltag und vor allem einer Work-Life-Balance. Für viele von ihnen muss die Arbeit erfüllend sein, was nur wenige der Unternehmen gewährleisten können. Zwischen Traumjob und Realität kommt beim Eintritt in die Arbeitswelt dann für viele der Schock. Berufseinsteiger haben häufig ein falsches Bild der Praxis. Dies kann von Verantwortlichen der Personalabteilung präventiv verhindert werden, wenn Stellenangebote klar und realistisch beschrieben werden. In dem Fall kann durch eine eindeutige Kommunikation von vornherein die Zufriedenheit von beiden Parteien erhöht werden.

Stellenanzeige früher vs. Stellenanzeige heute

Früher wurden Stellenanzeigen ausschließlich über klassische Printmedien publiziert, heutzutage reicht dies nicht mehr aus. Im lokalen Bereich sind klassische Printanzeigen noch möglich, möchte man aber darüber hinaus Menschen erreichen und vor allem die Nachwuchskräfte, sieht das schon anders aus. Immer mehr Kommunikation verlagert sich in die sozialen Netzwerke. Aus diesem Grund sollten Personaler wenn es um das Personalmarketing geht, Social Media Recruiting nicht unterschätzen. Bewerber werden bei dieser Methode von Personalabteilungen im Social Web gesucht, oder sogar direkt angesprochen. Dies geschieht mittels ausgespielter Stellenanzeigen (Programmatic Job Advertising), oder über das sogenannte Active Sourcing, der aktiven Suche nach Kandidaten über Businessnetzwerke.

Businessnetzwerke zum Rekrutieren nutzen

In der DACH Region hat XING momentan 15 Millionen Nutzer und liegt circa gleichauf mit LinkedIn – 13 Millionen Nutzer allein in Deutschland. Weltweit hat LinkedIn mit 610 Millionen Nutzern die Nase vorn und bietet das Potential, viele passende Kandidaten zu finden. Da diese häufig ihren kompletten Lebenslauf auf dem Silbertablett servieren, ist es möglich, potentielle Bewerber über Netzwerke wie diese ausfindig zu machen. Zum Beispiel nutzen viele Berufseinsteiger diese Netzwerke bereits während des Studiums, um sich ein Netzwerk aufzubauen. Über den virtuellen Lebenslauf können Kontakte sehen, welche berufliche Erfahrung die Mitglieder bereits gesammelt haben und über welche Kenntnisse die jungen Leute verfügen. Somit lässt sich die Beschaffung des Personals aktiv steuern. Sind Unternehmen schlau, werben sie die Studierenden nach einem Praktikum für einen Job als Werkstudent und übernehmen diesen dann nach dem Studium. Eine Win-Win Situation für beide Parteien.

Doch nicht nur Businessnetzwerke sind geeignet für die Kandidatenansprache. Da sich die Generation der Young Professionals besonders viel auf sozialen Plattformen aufhält, macht es Sinn, sich auch diese Netzwerke genauer anzuschauen.

Soziale Netzwerke – warum Facebook, Instagram & Co. Ideal zur Ansprache der Young Professionals sind

Die steigenden Nutzerzahlen der herkömmlichen sozialen Netzwerke sprechen für sich: beispielsweise hat Facebook laut Brandwatch über 2,3 Milliarden Nutzer und Instagram 1 Milliarde Nutzer. Täglich sind auf Facebook und Instagram 28 Millionen Menschen in Deutschland aktiv und die durchschnittliche online Nutzungsdauer beträgt weltweit circa 6,5 Stunden. Soziale Netzwerke sind daher besonders prädestiniert für die Kandidatenansprache. Doch eine Hürde, die es zu überwinden gilt, ist die folgende: in sozialen Netzwerken sind die meisten Nutzer aus privaten Gründen angemeldet, weshalb die Herausforderung für Personaler darin besteht, dennoch Interesse für ein Jobangebot zu wecken. Aus diesem Grund ist eine adäquate Ansprache auf dem passenden Kanal bei der Kontaktaufnahme maßgebend für einen erfolgreichen Verlauf.

Sie müssen nicht alle sozialen Netzwerken bedienen, nur die richtigen mit der passenden Strategie!

Je nach Unternehmen, der Vakanz und der Zielgruppe, sollten Sie sich klar sein, auf welchen Kanälen die Ansprache am sinnvollsten ist. Sie müssen nicht auf allen sozialen Netzwerken aktiv sein, das wäre viel zu zeitintensiv und demnach zu kostspielig. Investieren Sie lieber in einen Auftritt auf den relevanten Social Media Kanälen, um Ihre Zielgruppe anzusprechen. Meist ist auch eine Kombination von verschiedenen Medien sinnvoll, um ideale Kandidaten zu finden. Dies ist natürlich je nach Branche und den ausgeschriebenen Stellen unterschiedlich. Allgemein ist es für die Ansprache wichtig, das Nutzerverhalten der anvisierten Zielgruppe zu kennen und vorrangig die entsprechenden Kanäle zu nutzen. Es lohnt sich also, immer auf dem neusten Stand der Dinge zu bleiben und neue Plattformen im Auge zu behalten. Ein neuer Kanal ist beispielsweise WhatsApp Business, dieser könnte in den kommenden Jahren an Zuwachs und Bedeutung gewinnen.

Was die Strategie angeht, sollten mittelständische Unternehmen ihre Alleinstellungsmerkmale und Werte sowohl auf ihrer Karriereseite, als auch beim Social Media Auftritt hervorheben. Um bei potentiellen Bewerbern zu punkten und diese zu überzeugen, ist gutes Storytelling notwendig. Dies sollte jedoch so authentisch wie möglich sein – am besten sogar mit echten Bildern oder Videos der Mitarbeiter und Arbeitsräume. Das macht Ihr Unternehmen nahbar und gibt Berufseinsteigern einen ersten authentischen Einblick in den Arbeitsalltag.

Falls Sie Young Professionals mittels Active Sourcing oder über Social Media Kanäle gezielt erreichen wollen, sprechen Sie uns gerne an!

War for Talents dreht den Spieß um: Active Sourcing über XING, LinkedIn & Co.



Sie veröffentlichen Stellenanzeigen nur in Zeitungen und warten darauf, dass passende Bewerber anbeißen? In dem Fall können Sie lange warten. Die Konkurrenz angelt vermutlich schon die besten Fische aus dem Markt an Kandidaten. Mittlerweile hat sich der Arbeitgebermarkt zum Arbeitnehmermarkt entwickelt: Firmen müssen um die Gunst der Bewerber buhlen, nicht andersrum. Dies resultiert aus dem Fachkräftemangel, oder auch dem War for Talents. Dem können Sie durch Active Sourcing – der aktiven Suche nach den passenden Kandidaten in sozialen Netzwerken, entgegenwirken. Wie genau das funktioniert, erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

Active Sourcing – Recruiter müssen auf Bewerber zugehen

Während potentielle Bewerber früher noch aktiv auf der Suche waren und zig Bewerbungen geschrieben haben, hat sich der Bewerbungsprozess heute gewandelt. Es wäre schön, wenn sich die Firmen vor lauter Bewerbungen kaum retten könnten. Doch da der Markt relativ dünn besiedelt ist, sind dementsprechend auch Fachkräfte nicht wie Sand am Meer zu finden.

Hinzu kommt, dass die Ansprache junger Menschen im Zuge der Digitalisierung vorrangig über soziale Netzwerke geschehen sollte, was bisher nicht allen Unternehmen klar ist. Die meisten verlassen sich auf ihre Stellenanzeigen und warten, bis die Bewerbungen eintreffen. Ganz nach dem Motto: Post and pray. Allerdings sind immer mehr Kandidaten latent suchend, eventuell nur semi zufrieden mit ihrem Job und würden ein Angebot für einen Traumjob nicht ablehnen. Das trifft natürlich nicht auf jeden zu – dennoch lässt sich sagen, dass Recruiter immer mehr auf Kandidaten zugehen müssen. Nur so können freie Vakanzen mit passenden Mitarbeitern besetzt werden.

Da immer mehr Arbeitnehmer und auch Hochschulabsolventen auf Businessnetzwerken wie XING oder LinkedIn vertreten sind und ihren Lebenslauf preisgeben, bietet es sich an, auf diesen Kanälen und weiteren aktiv nach Fachkräften zu suchen. Das beansprucht viel Zeit und demnach auch Geld. Dennoch lohnt es sich, den ersten Schritt zu machen und zu zeigen, dass Ihr Unternehmen mit dem Zahn der Zeit geht und in sozialen Netzwerken vertreten ist. So machen Sie auf sich aufmerksam und verdeutlichen sowohl aktiv als auch latent suchenden Kandidaten, dass Ihr Unternehmen passende freie Stellen hat. XING und LinkedIn bieten die Möglichkeit, Fachkräfte direkt über das Business Profil anzusprechen. Da die Nutzer ihr Bildungsniveau, bisherige Tätigkeiten, Sprachkenntnisse und weitere Fähigkeiten angeben, können Recruiter leicht vorselektieren. Dies verbessert Qualität von Bewerbungen und somit den gesamten Prozess der Personalbeschaffung.

Attraktive Arbeitgebermarke hilft beim Recruiting

Im besten Fall haben Sie mithilfe von Employer Branding bereits eine attraktive Arbeitgebermarke kreiert und leben diese auch. So erhalten potentielle Bewerber einen positiven ersten Eindruck und es wird der Wunsch bei ihnen geweckt, Teil Ihres Unternehmens zu sein. Dieses Image sollte natürlich nicht nur nach außen getragen werden, sondern auch innerhalb des Unternehmens gelebt werden. Denn sobald der Auftritt mehr Schein als Sein ist, der Bewerber eingestellt wurde und dann enttäuscht wird, entstehen negative Bewertungen auf kununu.de. Im schlimmsten Fall verlässt der Mitarbeiter das Unternehmen wieder. Deshalb: Kommunizieren Sie beim Active Sourcing stets authentisch und ehrlich, was die Bewerber vom neuen Job erwarten können.

Keine Zeit für aktive Kandidatensuche über Xing und LinkedIn?

Sie haben nicht die Zeit dafür, soziale Netzwerke nach geeigneten Kandidaten zu durchforsten? Kein Problem – Prozesse wie diese kann man outsourcen.

StaffConcept ist darauf spezialisiert, Ihnen den Bewerbungsprozess so leicht wie möglich zu gestalten. Wir helfen Ihnen, mit Dashboards den Überblick über die Kandidatensuche zu behalten und qualifizierte Bewerber für Sie zu finden. Dies geschieht vor allem durch die aktive Ansprache von potentiellen Bewerbern durch unsere Recruiter, die auch die anfängliche Kommunikation mit diesen übernehmen.

Ob die Kandidaten für Ihre ausgeschriebene Stelle geeignet sind, prüft das StaffConcept Team anhand von CV Checks. Des Weiteren werden Daten der Bewerber mittels Online-Fragebögen aufgenommen. Diese werden zusammen mit den Lebensläufen an Sie weitergeleitet – entweder per Email oder über Ihr Bewerbermanagement-System. Um bestmögliche Ergebnisse zu bekommen, passen wir Ihre Stellenanzeigen an die Erfordernisse des Online Marketings an. So gehen wir beispielsweise mit einer Keywordrecherche sicher, dass die Stellenausschreibung bei Google auffindbar ist und für die jeweilige Zielgruppe eine hohe Relevanz hat.

Sie möchten mehr über das Thema Active Sourcing erfahren? Kontaktieren Sie uns gern!

Wie funktioniert Recruitment-as-a-Service?

Sicherlich haben Sie schon von Diensten wie Software-as-a-Service gehört, bei welchem man Software nicht In-House hat sondern von einem anderen Unternehmen mietet. So funktioniert auch Recruitment-as-a-Service (RaaS). Hierbei können Sie Teile Ihres Recruitingprozesses an einen externen Dienstleister wie StaffConcept abgeben.

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