Richtig antworten auf Arbeitgeberbewertungen – 5 Tipps zum besseren reagieren auf Kununu und Co.

Arbeitgeberbewertungen gibt es nicht nur für Waren, Dienstleistungen oder Restaurants. Auch Arbeitgeber werden mittlerweile bewertet. Die bekannteste Plattform im deutschsprachigen Raum ist sicherlich „Kununu“, die mittlerweile in Xing integriert wurde.

Die Wichtigkeit solcher Plattformen sollte man als Arbeitgeber niemals unterschätzen. Die Menschen informieren sich nicht nur über die neuesten Smartphone Modelle im Netz. Auch als Arbeitgeber stehe ich im Fokus. Die Bewertungsplattformen werden von potenziellen Mitarbeitern tatsächlich dazu genutzt, um sich über den Arbeitgeber in spé zu informieren, bevor eine Bewerbung überhaupt abgeschickt wird.

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3 Muster Absagen für Bewerbungen

Nie ist es einfach schlechte Nachrichten, wie Absagen für Bewerbungen zu überbringen. Sie müssen aber – wie auch Zusagen (hier finden Sie Muster Zusagen für Bewerbungen) – geschrieben werden.

Hier kommt es auf die Wortwahl an, denn die unpassende Formulierung der Absage kann schnell zu einem schlechteren Image als Arbeitgeber führen und im schlimmsten Fall auf Portalen für Arbeitgeberbewertungen landen. Sie finden hier 3 Muster Absagen für Bewerbungen, damit Sie die richtige Tonalität treffen.

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Die 5 wichtigsten Employer Branding Maßnahmen

Der Begriff “Employer Branding” lässt sich am besten mit “Bildung einer Arbeitgebermarke” übersetzen. Damit sind alle Maßnahmen gemeint, die ein Unternehmen, ungeachtet seiner Größe, umsetzt, um sich als besonders attraktiver Arbeitgeber darzustellen.

Wichtigster Faktor im Employer Branding ist Authentizität: Wer ein Bild kreiert und damit Werte verspricht, sollte dieses Versprechen auch halten. Einmal geweckte Erwartungen müssen auch befriedigt werden, damit es zu positiven Effekten im Recruiting und in der Mitarbeiterbindung kommt.

Glaubwürdigkeit ist also wichtig, aber: Was sind denn die wichtigsten Maßnahmen, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren?

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Recruiting Trends 2021 – 5 Dinge die in 2021 entscheidend sind

Sicher haben auch Sie es in Ihrem Arbeitsalltag erlebt: Das Jahr 2020 war für die meisten Unternehmen geprägt von Einschränkungen bei der Personalsuche. Damit Sie im neuen Jahr voll durchstarten können, haben wir die wichtigsten Recruiting Trends 2021 für Sie zusammengefasst:

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Recruiting während Corona? Jetzt erst recht!

Das Coronavirus hat die Arbeitswelt aufgewirbelt. Es hat sich nicht nur im Sinne von Remote-Work und einer zunehmenden Digitalisierung in Unternehmen viel getan. Auch im Bereich HR gibt es einige Veränderungen. Die derzeitige Ausnahmesituation hat einige Arbeitgeber verunsichert, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass in so manchen Betrieben radikal Einstellungsstopps verhängt wurden. Aber ist es wirklich sinnvoll, das Recruiting momentan komplett auf Eis zu legen?
Natürlich kommt es immer auf die Branche und auf das jeweilige Unternehmen an. Dennoch gibt es auch einige Gründe, warum es gerade jetzt Sinn macht, Ihr Recruiting auf Vordermann zu bringen. Während die Konkurrenz schläft, entstehen für Sie als Arbeitgeber umso mehr Chancen mit einer attraktiven Employer Brand und einer pro-aktiven Herangehensweise aus der Masse herauszustechen.

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Active Sourcing und Social Recruiting Trends aus 2019 – Was Unternehmen 2020 besser machen können 

Die Universität Bamberg hat in Zusammenarbeit mit dem Centre of Human Resources Information Systems und Monster eine empirische Unternehmensstudie zu den Recruiting Trends 2019 durchgeführt. Befragt wurden die Top-1000-Unternehmen und Top-300-IT-Unternehmen zu der Bewerbungspraxis. Insgesamt gaben über 3.300 Kandidaten Auskunft in der Studie. Wir haben die wichtigsten Erkenntnisse aus unserer Sicht für Sie zusammengetragen und empfehlen Ihnen, wie Sie es 2020 besser machen können.

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So vergraulen Unternehmen potentielle Bewerber bereits vor dem Vorstellungsgespräch



Der Weg eines potentiellen Bewerbers ist meistens lang und die Wahrscheinlichkeit der Fehler, die beim Bewerbungsprozess passieren können, hoch. Für einen reibungslosen Ablauf und eine hohe Anzahl an Bewerbungen, sollten Unternehmen die Fauxpas, die wir Ihnen in diesem Beitrag aufzeigen, vermeiden. So vergraulen Sie Bewerber nicht schon vor dem Vorstellungsgespräch.

Was bei Stellenanzeigen alles schieflaufen kann

In unserem Beispiel wird der potentielle Bewerber Hannes zuerst durch eine Stellenanzeige auf Ihr Unternehmen aufmerksam. Damit der junge Berufseinsteiger nicht direkt auf andere Jobangebote schielt, sollten Sie Folgendes beachten:

  • Eine fehlerfreie Stellenanzeige wird vom Bewerber vorausgesetzt. Sowohl Inhalt als auch Rechtschreibung sollten stimmen.
  • Zu wenig Information über die zukünftige Stelle verhindert, dass das Interesse beim Bewerber geweckt wird.
  • Die Aufgaben sollten klar definiert sein, damit der Bewerber eine realistische Vorstellung von dem Job bekommt und im Nachhinein nicht enttäuscht ist.
  • Keine Benefits aufzulisten ist, als würde ein Unternehmen das Beste vorenthalten. Natürlich locken Informationen wie diese potentielle Bewerber an, denn diese vergleichen ihre Möglichkeiten und suchen sich den besten Arbeitgeber aus.
  • Die Eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht – zu viele Forderungen schrecken die Bewerber ab. Die meisten von ihnen bewerben sich erst gar nicht, wenn sie nicht über alle der geforderten Qualifikationen verfügen. Bestenfalls kategorisieren Sie Anforderungen nach „Must-Have’s“ und „Nice-to-have’s“. Fähigkeiten, die ein Bewerber auf jeden Fall für die ausgeschriebene Stelle haben sollten sind natürlich ein Must-Have. Alle anderen, die „nice to have“, aber nicht zwingend erforderlich sind, fallen unter den zweiten Punkt. Somit fühlen sich mehr Kandidaten motiviert, eine Bewerbung loszuschicken und denken nicht von vornherein, dass sie unterqualifiziert sind.

Wir gehen davon aus, dass Ihre Stellenanzeige überzeugt hat und Hannes über alle Qualifikationen verfügt. Er hat Interesse an der offenen Stelle und informiert sich auf Ihrer Website über seinen möglichen zukünftigen Arbeitgeber.

Wie gut ist Ihr externer Unternehmensauftritt?

Der externe Auftritt gibt dem Bewerber einen Eindruck vom Unternehmen. Sie selbst können diesen Eindruck positiv beeinflussen und sind für die Außendarstellung verantwortlich. Folgende Punkte sollten Ihnen zu denken geben, wenn es Ihr Ziel ist, Mitarbeiter zu gewinnen:

  • ein schlechter Internetauftritt, z.B. keine ansprechende Website, ohne mobile Ansicht
  • keine Karriereseite
  • keine Nutzung von Social Media

Insgesamt wirkt der Unternehmensauftritt nicht zeitgemäß und es ist in dem Fall kaum möglich, junge Menschen von sich zu überzeugen. Auch hier heißt es: der erste Eindruck zählt. So wie Kleider Leute machen und wie wir uns eine Meinung von anderen Menschen bilden, verhält es sich auch mit dem Online-Auftritt. Da immer mehr Menschen im Web nach potentiellen Arbeitgebern suchen, empfiehlt es sich, den Unternehmensauftritt online zu optimieren. Eine ansprechende Website, auf der die Kandidaten sich ausreichend über das Unternehmen informieren können, ist bereits der erste Schritt. Wenn dem Ganzen eine Karriereseite hinzugefügt wird, mit wichtigen Informationen zum Berufsleben, läuft es mit dem Employer Branding schon ganz gut. Der Karriere-Button sollte leicht auffindbar auf der ersten Seite platziert sein. So wird ihr Unternehmen direkt als möglicher Arbeitgeber wahrgenommen.

Nutzen Sie nun noch soziale Netzwerke, um Ihre Inhalte zu publizieren, läuft es noch besser. Im Optimalfall haben Sie bereits eine Strategie, wie Sie Ihr Unternehmen authentisch nach außen präsentieren. Mitarbeiter vorstellen, Events begleiten, Einblicke aus dem Arbeitsalltag und den Büros zeigen. Diese Impressionen machen es für den potentiellen Arbeitnehmer möglich, sich mit Ihrem Unternehmen zu identifizieren. Potentielle Bewerber informieren sich allerdings auch auf Bewertungsplattformen über Ihr Unternehmen.

Umgang mit Bewertungen auf Kununu und anderen Job Bewertungsplattformen

Bei negativen Bewertungen auf kununu.de sollte man nicht direkt in Panik verfallen. Meistens können Unternehmen von der geäußerten Kritik nur profitieren. Es ist natürlich ärgerlich, wenn diese online für jeden sichtbar ist. Dennoch ist es möglich, aus der Sache herauszukommen, indem professionell gehandelt wird. Vorsichtig formulierte Antworten, eine sachliche Sprache und gegebenenfalls Begründungen sind dabei zu empfehlen. Eine unangemessene Sprache und zu viele Rechtfertigungen wirken jedoch weniger professionell und eher abschreckend für potentielle Bewerber.

Die ersten Hürden hat Ihr Unternehmen bestanden. Sowohl die Stellenanzeige, als auch der Unternehmensauftritt und die Bewertungen bei Kununu haben Hannes einen positiven ersten Eindruck vom Unternehmen vermittelt. Er entscheidet sich für eine Bewerbung. Jedoch gibt es auch im weiteren Bewerbungsprozess einige Probleme, die auftreten können.

Fehlerfallen: Vom Bewerbungsformular bis zur Bewerbungsdauer

Dass komplizierte Bewerbungsformulare eine lange Bearbeitungsdauer haben und dies viele Nerven kostet, versteht sich von selbst. Kurz, knackig und unkompliziert wird daher von jungen Bewerbern bevorzugt. Mittlerweile besteht häufig die Möglichkeit, sich über das eigene XING oder LinkedIn Profil zu bewerben. Kurze Formulare, ohne Anschreiben, bei denen nur der Lebenslauf hochgeladen werden muss, sind auch immer gängiger und verhindern ein umständliches Bewerbungsverfahren.

Nachdem Hannes sich beworben hat, heißt es jetzt nur noch: abwarten. Aber hoffentlich nicht allzu lange!

  • Lange Antwortzeiten können Unternehmen sich in einer schnelllebigen Zeit wie heute nicht leisten. Oft liegt es auch an zu langen Entscheidungswegen und den Entscheidern selbst, die lange brauchen. Doch wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!
  • Die Bewerber werden mehrere Bewerbungen rausgeschickt haben. Wenn Sie Pech haben, waren andere Unternehmen schneller mit der Antwort und haben einen neuen Mitarbeiter dazu gewonnen. In Zeiten der Digitalisierung wird alles schneller, und somit ist die Erwartungshaltung bei den jungen Leuten an die Antwortzeit hoch!
  • Eine erste Mail mit der Bestätigung der Bewerbung ins System und transparenten Informationen über den weiteren Verlauf sind wichtig! Nach 1-2 Wochen sollten weitere Infos zur Verfügung gestellt werden, damit der Kandidat nicht zu lange wartet. Auch, wenn ein Bewerber nicht angenommen wird, muss dies professionell kommuniziert werden. Schlechte Kommunikation und ein unsympathisches Auftreten sollten generell im gesamten Prozess vermieden werden. Andernfalls könnte der Bewerber schlecht über seine Erfahrungen im Bewerbungsprozess sprechen, oder fällt für eine andere Stelle, die zu einem späteren Zeitpunkt ausgeschrieben wird, raus.

Ihr Unternehmen ist fehlerfrei?

Ihr Unternehmen macht keinen dieser Fehler? Herzlichen Glückwunsch!

Dann stehen die Chancen gut, dass Hannes bis zum Vorstellungsgespräch den Wunsch hat, bei Ihnen zu arbeiten. Ob er auch zum Unternehmen passt und sie den Kandidaten bald Ihren neuen Mitarbeiter nennen können, entscheidet das Vorstellungsgespräch.

Generell beeinflusst der gesamte Verlauf des Bewerbungsprozesses die spätere Entscheidung des Kandidaten für oder gegen das Unternehmen. Dies sollten Personaler immer im Hinterkopf haben.

Sie würden gerne wissen, wie Sie noch mehr Bewerber erreichen können? Wir beraten Sie gern zum Thema Social Recruiting.

 

Mit der richtigen Stellenanzeige punkten und Personal rekrutieren


Grundsätzliches zur Stellenanzeige

Sofern ein Unternehmen Personalbedarf hat und Mitarbeiter auf dem freien Arbeitsmarkt gesucht werden sollen, wird eine Stellenanzeige in der Presse oder im Internet öffentlich geschaltet. Es ist somit eine Maßnahme zur organisierten Personalbeschaffung. Unterschieden wird zwischen der internen und der externen Stellenanzeige. Beide Varianten verfolgen letztendlich das gleiche Ziel: die offene Stelle mit einem geeigneten Mitarbeiter zu besetzen.
Vor einigen Jahren war die Plattform der Wahl für Stellenanzeigen auf die Tageszeitung und punktuell die Fachzeitschrift beschränkt. Dies hat sich weitestgehend auf andere Medien ausgebreitet. Unternehmen nutzen die verschiedensten Portale wie Monster, Stepstone, Bundesagentur für Arbeit, Indeed. Zudem bedienen sie sich der sozialen Netzwerke wie Facebook, Xing oder Linkedin. Heute ist bereits eine Bewerbung zu einer bestehenden Stellenanzeige bei dem einen oder anderen Unternehmen per Whatsapp möglich. Der Hintergrund ist, dass ein interessierter Bewerber sehr schnell und unkompliziert den Kontakt zum stellensuchenden Unternehmen herstellen kann.

Welchen Wert hat eigentlich die Veröffentlichung einer Stellenanzeige?

Für anspruchsvolle Tätigkeitsfelder werden bestmöglich qualifizierte Mitarbeiter gesucht. Diese sind eher schwierig über „Mund zu Mund-Werbung“ oder durch Vergabe der Stellen „unter der Hand“ zu gewinnen. In jedem Fall ist für die mittlere und höhere Führungsebene oder in Bereichen, wo sehr spezielle Fachkenntnisse unentbehrlich sind, Stellenanzeige als Ausschreibungen erforderlich. Über Stellenanzeigen mittels welchem Medium auch immer können eine Vielzahl von Interessierten und potentiellen Bewerbern erreicht werden. Die Wahrscheinlichkeit, hier den passenden Mitarbeiter zu finden, ist hier um ein Vielfaches höher.

Wie stellt sich die Ausgangssituation dar?

Grundlegend führt natürlich der Fachkräftemangel zu gestiegenen Ansprüchen bei den Bewerbern. Dies trifft nicht nur für Bewerber mit Führungsaufgaben und gehobenen Positionen zu. Zwar gibt es auch in der heutigen Zeit Stellen („Filetstücke“), die zu besetzen sind, die aufgrund der Attraktivität einer höheren Nachfrage unterliegen. Doch in den meisten Berufszweigen herrscht hinsichtlich der Suche nach höher qualifiziertem Personal eher Ebbe. Fachleute, gute Absolventen und einschlägig qualifiziertes Personal verfügen daraus schlussfolgernd häufig über eine Vielzahl von interessanten Stellenangeboten, obwohl sie sich in einem Dienstverhältnis befinden und im eigentlichen Sinne nicht arbeitssuchend sind. Hier ginge es dann nur über den Stellenwechsel. In dieser Situation muss der Unternehmer mit seiner Stellenanzeige schon so attraktiv auftreten, dass er die sichere, wohlmöglich unbefristete und gut bezahlte Tätigkeit deutlich übertrifft. Dieser Interessent sucht im Übrigen ganz gelassen und eher halbherzig nach einem neuen Arbeitgeber. Blättert darum ab und an durch die Stellenanzeigenteile in den regionalen und überregionalen Tageszeitungen. Oder er schaut, wie es heutzutage üblicher ist, ob mehr Stellenanzeigen in Online-Jobbörsen als in Printmedien publiziert sind.

Was ist nun mit einer attraktiven, ansprechenden Stellenanzeige gemeint?

Bei einer Stellenausschreibung ist die Erstellung, Gestaltung und der Veröffentlichungsort von großer Bedeutung. Grundsätzlich wirbt ein Unternehmen mit einer Stellenanzeige auch für sich und stellt sich in der Öffentlichkeit dar. Sie verfolgt sozusagen damit zwei Ziele:
Einerseits wird durch Selbstpräsentation, Public Relations und Employer Brandings die Attraktivität des Unternehmens herausgestellt. Dies geschieht sehr gut im Rahmen einer Kurzpräsentation der Branche, welches das Unternehmen bedient. Hier gilt es, alle erforderlichen Daten und Fakten zu nennen. Von Vorteil ist die Benennung der Anzahl der Mitarbeiter. Außerdem sind der Hauptstandort und seine Nebenstellen zu benennen. Wichtig ist, nicht einfach nüchterne Zahlen darzustellen, sondern diese auch zu umschreiben. Beispielsweise in welcher Zeit wie viele Mitarbeiter hinzukamen und sich das Unternehmen erweiterte. Eine faktenorientierte Sprache sollte man hier verwenden. Mit diesem Teil der Stellenanzeige können Sie aktiv für sich werben.
Andererseits wird das konkrete Stellenprofil beschrieben. Dieses sollte so detailliert wie möglich beschrieben werden. Die wichtigsten Voraussetzungen müssen sehr deutlich werden, damit sich nur die Bewerber anbieten, die auch tatsächlich über diese Grundlagen verfügen. Aus dem Text sollte zusätzlich hervorgehen, ob es sich um eine Voll- oder Teilzeitstelle handelt und ob sie befristet oder unbefristet ist. Damit erspart sich das Unternehmen unnötige Bewerbungseingänge. Weniger sinnvoll sind detaillierte Befugnisse und Vollmachten zu beschreiben. Auch Verfügungen über Budgets und nähere Führungsverantwortung sind unpassend. Diese Punkte sind dann im Vorstellungsgespräch oder Einstellungsgespräch zu klären.

1. Die Stellenanzeige muss bereits auf den ersten Blick „verlockend“ wirken. Hier müssen ein auffälliges, authentisches Design und eine entsprechende Farbgebung stimmen. Je nach Medium könnten Fotos oder eine Videosequenz die Stellenanzeige unter anderen Anzeigen hervorheben.
2. Konnte die Aufmerksamkeit und das Interesse auf die Stellenanzeige geweckt werden, wurde der erste Schritt erfolgreich absolviert. Nun kommt es zum eigentlichen Inhalt der Stellenanzeige. Den Leser weiterhin für die Anzeige zu gewinnen, gelingt nur über einen ansprechenden, interessanten, vielleicht etwas außergewöhnlichen Text. Auch das Schriftdesign spielt hierbei eine Rolle.
3. Die Stellenanzeige sollte so aufgebaut sein, dass das Interesse und der Drang sich zu bewerben zunehmend steigen. Mit Abschluss der Stellenanzeige sollte der Leser dazu bewegt worden sein, sich auf dieses Stellenangebot hin zu bewerben.

Wie sollte das Anforderungsprofil in der stellenanzeige aussehen?

Bei der Benennung der Voraussetzungen und Anforderungen des Bewerbers sollte darauf geachtet werden, dass die Ansprüche nicht zu hoch geschraubt werden. Eher unrealistische Anforderungen, die nicht zur aktuellen Arbeitsmarktsituation passen, führen letztendlich dazu, dass Bewerbungen auf die Stellenanzeige ausbleiben könnten. Hier muss der goldene Mittelweg zwischen zu hohen Anforderungen und zu niedrigen Maßstäben gefunden werden. Zu niedrige Zugangsvoraussetzungen führen dazu, dass sich ungeeignete Bewerber um die ausgeschriebene Stelle bemühen.
Bei den Voraussetzungen für die Stelle sollte unbedingt auf Phrasen verzichtet werden. Im Laufe der Jahre haben sich relativ undefinierbare Begriffe etabliert, die vom Leser weitestgehend überlesen werden. Hierzu gehören beispielsweise Belastbarkeit, Flexibilität und Einsatzbereitschaft.

Inwieweit sollten die Leistungen des Unternehmens in der stellenanzeige benannt werden?

Der Abschnitt zu den Leistungen eines Unternehmens wird von vielen Lesern von Stellenanzeigen als Erstes wahrgenommen. Neben dem Verdienst können die Leistungen den Unterschied zu anderen Unternehmen ausmachen. Daher sollte das Unternehmen hier alle Benefits benennen, die dem Bewerber von Bedeutung sein könnten. Hierzu gehören unter anderem die Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die Aufstiegschancen, Unterstützung bei der Suche von geeignetem Wohnraum und das Betriebliches Gesundheitsmanagement.

Welche Bedingungen werden an die Bewerbung gestellt?

Hier ist es vorerst wichtig zu benennen, auf welche Unterlagen und Nachweise ein Unternehmen zur ausgeschriebenen Stelle besonderen Wert legt. Für den Bewerber sollte aus der Stellenanzeige ersichtlich werden, auf welchem Weg er sich bewerben sollte. Hier gibt es nach wie vor das bewährte, schriftliche Bewerbungsschreiben über den postalischen Weg. Weitaus praktischer stellen sich aber auch seit einigen Jahren die Online-Bewerbungen dar. Diese können sofort vom Unternehmen genutzt und für das interne Auswahlverfahren gut weiterverarbeitet werden.
Bestechen kann ein Unternehmen durchaus mit der Benennung eines Ansprechpartners für Rückfragen zur Stellenanzeige per Telefon oder per Mail.
Mit einem freundlichen und motivierenden Abschluss sollte die Stellenanzeige enden.

Abschließendes Fazit und Tipps zur Stellenanzeige

Eine Stellenanzeige sollte grundsätzlich so gestaltet sein, dass sie dem Leser immer eine positive Veränderungsmöglichkeit suggeriert. Es ist dabei zu beachten und zu hinterfragen, ob die Anzeige einem völlig Fremden ein unzweifelhaftes Bild zum Unternehmen und zur Stelle bietet. Unbehagen beim Lesen der Stellenanzeige sollte auf keinen Fall entstehen. Die Stellenanzeige sollte wegweisend sein und Möglichkeiten für eine ausgezeichnete, berufliche Zukunft aufzeigen.
Eine hochwertig, gestaltete Stellenanzeige in auffälliger Größe ist in jedem Fall sein Geld wert. Letztendlich werden so nicht nur Bewerber erreicht, sondern auch allgemein, lesende Menschen auf das Unternehmen aufmerksam.