Dass Arbeiten im Home Office Menschen produktiver werden lässt, wurde längst belegt. Die zweijährige Studie von Wissenschaftlern der Stanfort Universität hat aufgedeckt, dass flexibles Arbeiten von Zuhause aus die Produktivität steigert. Das kann aber natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Generell schadet es aber nicht, sich optimal zu organisieren, um produktiv arbeiten zu können. Bei StaffConcept ist Remote Work alltäglich. Wir geben Ihnen acht Tipps mit an die Hand, die Ihnen helfen, Ihre Produktivität im Home Office zu erhöhen.

Tipp 1: Zeitmanagement ist das A&O im Home Office

Vor allem im Homeoffice ist es wichtig, sich so wenig wie möglich ablenken zu lassen und die Zeit für die Arbeit effektiv zu nutzen! Dafür ist Zeitmanagement enorm wichtig. Am besten planen Sie schon am Vortrag, was am nächsten Tag ansteht, damit Sie direkt mit vollem Elan loslegen können. Man sagt zwar, der frühe Vogel fängt den Wurm, aber da tickt jeder Mensch anders. Einige fangen lieber direkt früh morgens an, andere haben ihre produktive Phase zu einer anderen Tageszeit. Falls Sie für sich selbst arbeiten, ohne, dass Kollegen oder Kunden zu einer bestimmten Zeit auf Sie angewiesen, können Sie sich die Zeit am Tag frei einplanen. Falls das nicht der Fall sein sollte, müssen Sie sich zeitlich natürlich nach Ihren Kollegen, Mitarbeitern oder Kunden richten. 

Generell ist es deshalb wichtig, sich Zeitrahmen für verschiedene Aufgaben einzuplanen und so eine individuelle Arbeitsroutine zu schaffen. Insbesondere zuhause ist das wichtig, da dort viel mehr Faktoren einer möglichen Ablenkung herrschen, als im Büro. Überlegen Sie sich also Ihren persönlichen Arbeitsrhythmus. Der kann natürlich bereits mit dem Kaffee am Morgen anfangen, den Sie sonst auch im Office trinken würden.

 

Tipp 2: Zielgerichtet mit To-Do-Listen arbeiten

Wie sagt man so schön: Ziele müssen SMART sein. Auf das Home Office trifft das zumindest auch auf spezifisch, realistisch und terminiert zu. Für ein zielorientiertes Arbeiten sind To-Do-Listen äußerst hilfreich. Um besonders produktiv und effektiv im Home Office zu arbeiten, schlagen wir Ihnen vor, die Aufgaben schriftlich zu priorisieren. Also das Wichtigste und Dringendste an den Anfang zu stellen und alle unwichtigeren Dinge später abzuarbeiten. Das ist unter anderem auch aus Konzentrationsgründen sehr sinnvoll. 

 

Tipp 3: Sich selbst überlisten und den Büroplatz vorgaukeln

Sich an einen richtigen Tisch zu setzen und nicht von der Couch aus zu arbeiten ist nachweislich produktiver. Durch eine aufrechte Position arbeitet man automatisch besser, als im Chillerlook auf dem Sofa. Da wären wir auch schon beim nächsten Punkt: Der Kleidung. Ein weiterer Weg, produktiver zu arbeiten, ist sich so zu kleiden, als würden man zur Arbeit fahren. Für manche Menschen ist das vielleicht auf den ersten Blick eine unwichtige Sache, soll aber helfen. 

Und um nicht komplett zu vereinsamen und die Kollegen im Home Office von Zeit zu Zeit zu sehen, bieten sich Video-Calls über „Zoom“ oder „Whereby“ an. Oder zur generellen Kommunikation für Teams beispielsweise interne Chat-Tools, wie „Slack“.

 

Tipp 4: Ordnung schaffen zur besseren Konzentration im Home Office

Am besten sucht man sich einen Arbeitsplatz, der etwas vom Rest der Wohnung abgegrenzt ist. So wenig Ablenkung wie möglich ist hier die Devise. Der Tisch, an dem man sitzt sollte idealerweise aufgeräumt sein – oder es herrscht ein strukturiertes Chaos, je nach Typ Mensch. Aber Hauptsache es herrscht Struktur, damit die wichtigen Dinge griffbereit liegen und man sich nicht unnötig durch langes Suchen aufhält. Ein sinnvolles Ablagesystem – sowohl offline auf dem Tisch, als auch auf dem Laptop ist definitiv eine Arbeitserleichterung. Denn: Chaos lenkt ab und lässt Sie unproduktiv sein. 

 

Tipp 5: Workflow nutzen!

Nutzen Sie Momente, in denen Sie komplett im Workflow sind! Die Konzentration ist auf dem höchsten Punkt und die Aufgabe kann sehr produktiv erledigt werden. Diesen Zustand muss man ausnutzen und am besten erst dann aufhören, wenn die Konzentration nachlässt. In dem Fall ist es nämlich Zeit für eine Pause.

 

Tipp 6: Pausen machen & Privates erledigen!

Um wirklich konzentriert und produktiv arbeiten zu können, sind Pausen notwendig. Es gibt verschiedene Arten, Pausen zu machen, wir würden empfehlen, diese ähnlich wie bei der Arbeit anzusetzen. In der kleinen Auszeit können Sie dann wieder Energie tanken und sich kurz ablenken lassen und ja – auch die Social Media Kanäle auf Ihrem Handy checken. Ansonsten ist es aber auch nicht verkehrt, persönliche Dinge in dieser Zeit zu klären, die Ihnen sonst keine Ruhe lassen würden. Dies kann individuell vom Haushalt, bis zum Einkaufen oder Arzttermin machen natürlich ganz unterschiedlich sein. Setzen Sie auch hier Ihre eigenen Prioritäten und reduzieren Sie so den Stress! Home Office hat definitiv den Vorteil, dass man in seinen Pausen Dinge zuhause erledigen kann, die man im normalen Büroalltag erst Abends nach der Arbeit schaffen würde. 

 

Tipp 7: Motivation durch Belohnung

Dem einen oder anderen mag es für die Motivation schon reichen, wenn Punkte der To-Do-Liste abgehakt werden können. Andere wiederum brauchen für den Ansporn eine Belohnung. Motivieren Sie sich selbst, indem Sie sich mit Dingen belohnen, die Ihnen Spaß machen, oder Ihren Gaumen erfreuen – da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt! Dadurch, dass man auf etwas hinfiebert, arbeitet man direkt motivierter.

Dinge, die Sie motivieren könnten:

  • Sport in der Pause
  • Spaziergang in der Pause (frische Luft schadet nie für die Konzentration!)
  • Nervennahrung oder ein Stück Schokolade
  • Ein leckeres (gesundes) Essen in der Mittagspause
  • Eine Verabredung am Abend – oder doch die Lieblingsserie auf der Couch?

 

Tipp 8: Ablenkung im Home Office minimieren 

Sich im Home Office ablenken zu lassen führt, wie bereits erwähnt, eher zur Unproduktivität. Um im Home Office produktiv arbeiten zu können, ist es vor allem wichtig, seine eigenen Stärken und Schwächen zu kennen und diese bestmöglich einzusetzen, oder zu überwinden. In manchen Situationen muss man sich einfach selbst überlisten und konzentriert bei der Sache bleiben, ohne sich ablenken zu lassen.

Ablenkung kann man reduzieren, indem man die Tür schließt, oder im besten Fall auch das Handy beiseite legt (wenn der Beruf es erlaubt). Zumindest sollte man sich, falls das Handy doch griffbereit liegen muss, dazu zwingen, keine privaten Social Media Apps etc. zu öffnen. Falls dann aber doch die Wäsche gerade fertig ist, baut man eben eine kleine Pause ein und geht danach umso motivierter an die Arbeit und arbeitet die To-Do-Liste mit realistischen Zielen ab. Arbeitsabläufe gut zu organisieren ist sowohl zuhause, als auch im Büroalltag sehr wichtig.